N24-EMNID-UMFRAGE: Union verliert in Sonntagsfrage deutlich / Vor der NRW-Wahl: Sehnsucht nach Großer Koalition


Berlin, 6. Mai 2010. In der aktuellen bundesweiten Sonntagfrage verliert die Union vor dem Hintergrund der Diskussion um die Finanzhilfen für Griechenland erstmals seit Wochen an Zustimmung und kommt bei einem Verlust von zwei Prozentpunkten nun auf 34 Prozent der Stimmen. Die FDP bleibt unverändert bei 9 Prozent. Damit liegt das Regierungslager deutlich hinter der Opposition: Die SPD verbessert sich um einen Prozentpunkt auf 26 Prozent, ebenso wie die Grünen, die um einen Prozentpunkt auf 16 Prozent zulegen. Die Linkspartei erreicht unverändert 10 Prozent der Wählerstimmen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24.
Mit Blick auf die am Sonntag anstehende Landtagswahl in NRW trauen 55 Prozent der Menschen bundesweit und 62 Prozent der NRW-Bürger eher Jürgen Rütters einen Sieg zu. Hannelore Kraft kommt auf bundesweit 30 bzw. NRW-weit 35 Prozent.
Die meistgenannte Wunschkoalition der Bürger an Rhein und Ruhr ist die Große Koalition (31 Prozent) - gefolgt von Rot-Rot-Grün (20 Prozent). Eine weitere Zusammenarbeit von CDU und FDP würden nur 17 Prozent unterstützen, eine Alternative in Rot-Grün sehen nur 16 Prozent der Wähler. Weit abgeschlagen in der Gunst der NRW-Bürger wäre ein Bündnis von CDU und Grünen. Diese Variante würden nur 8 Prozent der Bürger für ihr Land unterstützen.


Bundesweite Sonntagsfrage:
Befragte= ca. 2.752
Feldzeit: 26.04.2010 - 03.05.2010
NRW-Wahl:
Umfragezeitraum: 04.05.2010
Befragte: ca. 1.000

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